Die Übernahme der MIBAG durch ETDE SA eine Tochtes des französischen Bouygues Konzerns hat auch Veränderungen in der Führung der MIBAG Gruppe gebracht.
Hans Dietz der die MIBAG seit der Gründung 1994 führte, wird durch den aus dem Elsass stammenden Stéphane Schneider, per 1. Juli 2007 abgelöst. Schneider arbeitet seit 1993 in verschiedenen Management-Funktionen bei Bouygues, zuletzt als Leiter Business Development für ETDE SA.
Montag, 13. August 2007
Donnerstag, 12. Juli 2007
José Juan wird FM-Chef bei Axima
Der 52-jährige José-Luis Juan wird Leiter Facility Management beim führenden Gebäudetechniker Axima. Der Maschineningenieur HTL und frühere Geschäftsführer von M+W Zander (Schweiz) wird seinen Posten bei Axima im August antreten. Juan wird Mitglied der Geschäftsleitung Axima Schweiz und führt ab 1.1.2008 den Geschäftsbereich FM. Er rapportiert direkt an Ronald Schlegel, CEO. Axima, die seit Markteintritt vor drei Jahren sukzessive Marktanteile im FM-Geschäft gewonnen hat, will kräftig weiter wachsen. Insbesondere ihre Stärken im Technischen Facility Management und im Management von integralen FM-Aufträgen, die Synergien mit den Geschäftsfeldern Anlagenbau und Service sowie das schweiz- und europaweite Vertriebsnetz des Axima/SUEZ-Konzerns sollen ausgespielt werden. Der FM-Geschäftsbereich erhält auf 2008 eine neue Organisation, der Verkauf soll verstärkt werden. Details dazu werden in den kommenden Monaten erarbeitet
Mittwoch, 20. Juni 2007
Marktumfrage FACILITY MANAGEMENT "Haustechnik" 7-8/07
Name: Herbert Rüegg
Firma & Adresse: hfm Hälg Facility Management AG, Sihlquai 306, 8037 Zürich
Funktion: Verkaufsleiter FM und Services Schweiz
1. Wie präsentiert sich zurzeit der Markt für FM-Dienstleistungen in der Schweiz?
Der FM Markt Schweiz hat sich in den letzten zwei Jahren markant verändert. Es gibt nur noch wenige Schweizer FM Anbieter die in der Lage sind alle FM Dienstleistungen zu offerieren und auch operativ umzusetzen. Zudem ist ein starker Preiszerfall festzustellen. Qualität der Dienstleistungen ist in den Hintergrund getreten. Der billigste Anbieter bekommt den Auftrag.
2. Welche FM-Dienstleistungen sind auf dem Schweizer Markt besonders gefragt?
Internationale Grossfirmen verlangen alle FM Dienstleistungen „aus einer Hand“Im weiteren werden nur noch Teilleistungen gefragt wie: Instandhaltung der haustechnischen Anlagen durch Fachfirmen mit den entsprechenden Serviceabteilungen und Pikettorganisationen. Die Reinigung wird heute zum grössten Teil ausgelagert und durch eine Vielzahl von grösseren und kleineren Reinigungsunternehmen angeboten.
3. Wie ist es generell bezüglich dem Outsourcing von FM-Dienstleistungen bestellt?
Es ist wieder ein Trend zum Insourcing festzustellen.
4. Welche wesentlichen Trends sind auf der Seite der Nachfrager absehbar?
Immer mehr werden aufwändige Präqualifikationen durchgeführt die mit hohem fachlichen know-how verbunden sind. Bei der effektiven Auftragsvergabe spielt jedoch das kostengünstigste – sprich billigste Angebot – das Zünglein an der Waage.
5. Wie sehen Sie die künftige Entwicklung des FM-Marktes in der Schweiz?
Grosse internationale FM Anbieter werden zu Aufträgen kommen. Die übrigen Fachfirmen die sich im grossen FM Markt bewegen, werden sich Nischen suchen müssen und versuchen für die grossen FM Provider als Partnerfirmen tätig zu werden.
Firma & Adresse: hfm Hälg Facility Management AG, Sihlquai 306, 8037 Zürich
Funktion: Verkaufsleiter FM und Services Schweiz
1. Wie präsentiert sich zurzeit der Markt für FM-Dienstleistungen in der Schweiz?
Der FM Markt Schweiz hat sich in den letzten zwei Jahren markant verändert. Es gibt nur noch wenige Schweizer FM Anbieter die in der Lage sind alle FM Dienstleistungen zu offerieren und auch operativ umzusetzen. Zudem ist ein starker Preiszerfall festzustellen. Qualität der Dienstleistungen ist in den Hintergrund getreten. Der billigste Anbieter bekommt den Auftrag.
2. Welche FM-Dienstleistungen sind auf dem Schweizer Markt besonders gefragt?
Internationale Grossfirmen verlangen alle FM Dienstleistungen „aus einer Hand“Im weiteren werden nur noch Teilleistungen gefragt wie: Instandhaltung der haustechnischen Anlagen durch Fachfirmen mit den entsprechenden Serviceabteilungen und Pikettorganisationen. Die Reinigung wird heute zum grössten Teil ausgelagert und durch eine Vielzahl von grösseren und kleineren Reinigungsunternehmen angeboten.
3. Wie ist es generell bezüglich dem Outsourcing von FM-Dienstleistungen bestellt?
Es ist wieder ein Trend zum Insourcing festzustellen.
4. Welche wesentlichen Trends sind auf der Seite der Nachfrager absehbar?
Immer mehr werden aufwändige Präqualifikationen durchgeführt die mit hohem fachlichen know-how verbunden sind. Bei der effektiven Auftragsvergabe spielt jedoch das kostengünstigste – sprich billigste Angebot – das Zünglein an der Waage.
5. Wie sehen Sie die künftige Entwicklung des FM-Marktes in der Schweiz?
Grosse internationale FM Anbieter werden zu Aufträgen kommen. Die übrigen Fachfirmen die sich im grossen FM Markt bewegen, werden sich Nischen suchen müssen und versuchen für die grossen FM Provider als Partnerfirmen tätig zu werden.
Anreize fürs Energiesparen schaffen
Investitionen für energetisch wirksame Massnahmen an Gebäuden sollen auf die Mieten umgewälzt werden können. Der Nationalrat hat eine entsprechende Motion überwiesen.
Gleichzeitig sollen die neuen Bestimmungen sicherstellen, dass der Mieterschaft im Zusammenhang mit der Realisierung energetisch wirksamer Massnahmen keine zusätzlichen Unterhaltskosten aufgebürdet werden können. Ökologische Verbesserungen sollen als Mehrleistungen im Sinn des Mietrechts in die Mietrechtsverordnung geschrieben werden und dazu auch ein Katalog mit Massnahmen, die als solche Verbesserungen gelten können. Damit sollen die Rechtslage geklärt und Anreize für entsprechende Investitionen geschaffen werden. Bundesrätin Doris Leuthard will die Motion im Rahmen der laufenden Vorarbeiten für eine Revision der Mietrechtsverordnung behandeln.
Ihr SVIT Schweiz
Gleichzeitig sollen die neuen Bestimmungen sicherstellen, dass der Mieterschaft im Zusammenhang mit der Realisierung energetisch wirksamer Massnahmen keine zusätzlichen Unterhaltskosten aufgebürdet werden können. Ökologische Verbesserungen sollen als Mehrleistungen im Sinn des Mietrechts in die Mietrechtsverordnung geschrieben werden und dazu auch ein Katalog mit Massnahmen, die als solche Verbesserungen gelten können. Damit sollen die Rechtslage geklärt und Anreize für entsprechende Investitionen geschaffen werden. Bundesrätin Doris Leuthard will die Motion im Rahmen der laufenden Vorarbeiten für eine Revision der Mietrechtsverordnung behandeln.
Ihr SVIT Schweiz
Donnerstag, 14. Juni 2007
18 Milonen Franken jährlich sparen mit den richtigen Luftfiltern
Auszug aus Leitartikel "Partikelstrom" Unifil AG von Werner Frei Inhaber
...... Ein Pascal Druckverlust kostet bei 3400 m3/h pro Filter und Jahr ca. 1.50 CHF. In der Schweiz sind rund 400 000 Taschenfilter im Einsatz. Würde man Lüftungsanlagen, beispielweise mit einem in der Praxis seit langem erprobten Synafil-Taschenfilter der Klasse F7 betreiben ergäbe sich schätzungsweise eine Verringerug des Druckverlustes um ca. 30 Pascal/Filter. Dies würde eine Einsparung von 18 Mio. Schweizer Franken pro Jahr bedeuten.
Starten Sie mit diesen Überlegungen aktiv ins neue Energie-Zeitalter: Sparen Sie mit den richtigen Luftfiltern wervolle Energie und gutes Geld!
...... Ein Pascal Druckverlust kostet bei 3400 m3/h pro Filter und Jahr ca. 1.50 CHF. In der Schweiz sind rund 400 000 Taschenfilter im Einsatz. Würde man Lüftungsanlagen, beispielweise mit einem in der Praxis seit langem erprobten Synafil-Taschenfilter der Klasse F7 betreiben ergäbe sich schätzungsweise eine Verringerug des Druckverlustes um ca. 30 Pascal/Filter. Dies würde eine Einsparung von 18 Mio. Schweizer Franken pro Jahr bedeuten.
Starten Sie mit diesen Überlegungen aktiv ins neue Energie-Zeitalter: Sparen Sie mit den richtigen Luftfiltern wervolle Energie und gutes Geld!
Freitag, 1. Juni 2007
MIBAG wird von französischer Bouygues-Tochter übernommen
Die seit den 90er Jahren in der Schweiz tätige FM Firma MIBAG wechselt von 3i zur französischen ETDE SA. Dieses Unternehmen gehört zu 100 Prozent der französischen Bouygues Gruppe. Sie ist börsenkotiert und mehrheitlich in Familienbesitz sowie Frankreichs grösster Generalunternehmer.
ETDE SA ist innerhalb der Bouygues Gruppe für den Geschäftsbereich Facility Management und Services zuständig. In Frankreich und Grossbritannien hat sich ETDE SA als Facility Manager mit gesamteuropäischer Wachstumsstrategie und einem starken Standbein in der Gebäudetechnik bereits etabliert und profiliert.
ETDE SA ist innerhalb der Bouygues Gruppe für den Geschäftsbereich Facility Management und Services zuständig. In Frankreich und Grossbritannien hat sich ETDE SA als Facility Manager mit gesamteuropäischer Wachstumsstrategie und einem starken Standbein in der Gebäudetechnik bereits etabliert und profiliert.
Dienstag, 8. Mai 2007
Neue Führungsmannschaft für die M+W Zander Gruppe
Die M+W Zander Gruppe wurde am 17. April 2007 von der VICTORY Gruppe erworben. VICTORY Industriebeteiligung AG ist ein strategischer Investor und beabsichtigt, die M+W Zander Gruppe in ihrer Gesamtheit zu erhalten und zu stärken.
Die M+W Zander Gruppe ergänzt die bestehenden Beteiligungen der VICTORY Gruppe optimal, insbesondere jene an der OC Oerlikon. Ziel ist die Errichtung eines global agierenden Hochtechnologie-Konglomerates im Bereich Maschinen- und Anlagenbau.
Die VICTORY Industriebeteiligung AG ist eine der europaweit führenden industriellen Beteiligungsgesellschaften und hat ihren Sitz in Wien.
Dr. Wolfgang Häfele und Günter Lang übernehmen die Geschäftsführung der MWZ Beteiligungs GmbH, der Konzernobergesellschaft der M+W Zander Gruppe
Die M+W Zander Gruppe ergänzt die bestehenden Beteiligungen der VICTORY Gruppe optimal, insbesondere jene an der OC Oerlikon. Ziel ist die Errichtung eines global agierenden Hochtechnologie-Konglomerates im Bereich Maschinen- und Anlagenbau.
Die VICTORY Industriebeteiligung AG ist eine der europaweit führenden industriellen Beteiligungsgesellschaften und hat ihren Sitz in Wien.
Dr. Wolfgang Häfele und Günter Lang übernehmen die Geschäftsführung der MWZ Beteiligungs GmbH, der Konzernobergesellschaft der M+W Zander Gruppe
Donnerstag, 3. Mai 2007
Axima Schweiz sieht grosses Potential im FM
Ronald Schlegel, Vorsitzender der Geschäftsleitung: "Unternehmen, die Leistungen im Bereich FM anbieten, müssen bereit sein, die volle Verantwortung zu übernehmen."
Ronald Schlegel will den Bereich Service/Facility Management konsequent ausbauen. Für ihn heisst dies, die Kernprozesse mit optimierten Support-Prozessen zusammenführen und die Schnittstellen zu optimieren. Als wichtige Voraussetzung für den Erfolg sieht Schlegel die nachhaltige Erhöhung der Zuverlässigkeit sowie die " ..... Übernahme der vollen Verantwortung für die unterstützenden Prozesse". Dies wird heute durch die offenen Systeme ermöglicht.
Grosses Potential vorhanden
Das Outsourcen der Supportprozesse ermöglicht es den Kunden, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Voraussetzung dafür ist gemäss Ronald Schlegel, dass die Leistung des Outsourcing-Partners der In-house -Lösung überlegen ist. Die Unternehmen sind gegenüber Outsourcing offener als auch schon, Schlegel spürt hier den Einfluss internationaler Firmen und sieht demzufolge ein grosses Marktpotenzial in der Schweiz.
Auszug aus Fachzeitschrift hk gebäudetechnik 04/07
Ronald Schlegel will den Bereich Service/Facility Management konsequent ausbauen. Für ihn heisst dies, die Kernprozesse mit optimierten Support-Prozessen zusammenführen und die Schnittstellen zu optimieren. Als wichtige Voraussetzung für den Erfolg sieht Schlegel die nachhaltige Erhöhung der Zuverlässigkeit sowie die " ..... Übernahme der vollen Verantwortung für die unterstützenden Prozesse". Dies wird heute durch die offenen Systeme ermöglicht.
Grosses Potential vorhanden
Das Outsourcen der Supportprozesse ermöglicht es den Kunden, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Voraussetzung dafür ist gemäss Ronald Schlegel, dass die Leistung des Outsourcing-Partners der In-house -Lösung überlegen ist. Die Unternehmen sind gegenüber Outsourcing offener als auch schon, Schlegel spürt hier den Einfluss internationaler Firmen und sieht demzufolge ein grosses Marktpotenzial in der Schweiz.
Auszug aus Fachzeitschrift hk gebäudetechnik 04/07
Donnerstag, 26. April 2007
Professionelle Steuerung der Bewirtschaftung steigert Performance
Pensionskassen investieren beachtliche Summen in direkte Immobilienanlagen.
Bei grösseren Immobilienportfolios macht es Sinn, nebst der Bewirtschaftung auch deren übergeordnete Koordination auszulagern. Eine Partnerschaft mit einem in der ganzen Schweiz verankerten Anbieter im Bereich Property und Facility Management zahlt sich aus: Einheitliche Leistungsprofile für alle Bewirtschaftersowie periodische Ausschreibungen für Unterhalts- und Serviceleistungen steigern die Effizienz.
Institutionelle Liegenschaftsbesitzer wissen es:
Auch wenn man die Bewirtschaftung selbst ausgelagert hat, bleibt die Betreuung der Bewirtschafter im «courant normal» und in speziellen Situationen arbeitsintensiv. Kommt hinzu, dass Pensionskassen meistens diversifizierte Immobilienportfolios haben: reine Wohnliegenschaften, reine Gewerbeliegenschaften sowie Gebäude mit gemischter Nutzung. Alle drei Kategorien stellen jeweils spezifische Anforderungen an die Bewirtschaftung.
Eigene Organisation schlank halten
Es braucht Zeit und spezifisches Know-how, um sich den Fragestellungen und Anträgen der Bewirtschafter zu widmen. Die hierfür eingesetzten internen Ressourcen sind personalintensiv und gehen auf Kosten des eigentlichen Kerngeschäfts beziehungsweise Kernauftrags beim Immobilienmanagement für Pensionskassen. Es liegt daher auf der Hand, für die Koordination der Bewirtschafter einen externen Spezialisten beizuziehen, der sich sowohl in der Bewirtschaftung als auch im Facility Management gut auskennt beziehungsweise diese Klaviatur selbst aus langjähriger Erfahrung als Anbieter beherrscht. Denn auch Pensionskassen sind im Dienste ihrer Destinatäre angehalten, die eigene Organisation schlank zu halten. So kann sich die Pensionskasse mit einem relativ kleinen eigenen Immobilienteam auf übergeordnete Strategie-und Führungsaufgaben konzentrieren. Diese reichen von der langfristigen Vermietungs- und Mietzinspolitik über die Evaluation von Neubauprojekten bis zum Festlegen strategischer Kriterien für Immobilienzu- und Immobilienverkäufe.
Nicht zuletzt können sich die Verantwortlichen vermehrt der Zufriedenheit ihrer Schlüsselmieter widmen.
Erste Anlaufstelle im Netzwerk
Grössere Pensionskassen arbeiten bei der Bewirtschaftung ihres Immobilienportfolios vom Inkasso über den Betrieb und den Unterhalt bis zum Werterhalt in der Regel mit verschiedenen externen Partnern zusammen. Ein solches Netzwerk ist meist organisch gewachsen. Angestammten und neuen Partnern gegenüber wird der externe Koordinator erste Anlaufstelle. Ziel ist es, schweizweit bei allen Bewirtschaftern und Sublieferanten das 3-Säulen-Prinzip (Preis, Leistung und Termine) sicherzustellen und dies in einem detaillierten Reporting gegenüber der jeweiligen Pensionskasse zu dokumentieren. Ein externer Koordinator wie MIBAG ist somit direkter Ansprechpartner in allen Belangen der Bewirtschaftung und des technischen Immobilienmanagements, von wertvermehrenden Investitionen über den laufenden Unterhalt bis zur Mietzinspolitik und zur Vermarktung von Leerständen.
Garant für effizienten Mitteleinsatz
Sind einheitliche Vertragskonditionen und Leistungsprofile in allen Landesteilen etabliert, stehen sie als Garant für effizienten Mitteleinsatz. Das gilt für die Hauswartung ebenso wie für den Reparatur- und Unterhaltsservice.
Einheitliche Leistungsprofile schaffen Transparenz und sind die Grundlage, auf welcher MIBAG als externer Koordinator einen substanziellen Beitrag zur Optimierung der Betriebskosten und damit zu einer wiederkehrend verbesserten Rendite leisten kann. Ob Reinigung, Unterhalt, Hauswartung oder Serviceverträge:
Im koordinierten Einkauf auf der Basis periodischer regionaler oder überregionaler Ausschreibungen und Auftragsvergabe steckt ein grosses Potenzial für Skaleneffekte. MIBAG bereitet für die auftraggebende Pensionskasse die Entscheidungsgrundlagen vor, berät sie und ist bei der operativen Umsetzung der Entscheide für Kontrolle und Qualitätssicherung zuständig.
_
Roger Zanoli
Leiter Portfoliomanagement
MIBAG Property + Facility Management❯
Bei grösseren Immobilienportfolios macht es Sinn, nebst der Bewirtschaftung auch deren übergeordnete Koordination auszulagern. Eine Partnerschaft mit einem in der ganzen Schweiz verankerten Anbieter im Bereich Property und Facility Management zahlt sich aus: Einheitliche Leistungsprofile für alle Bewirtschaftersowie periodische Ausschreibungen für Unterhalts- und Serviceleistungen steigern die Effizienz.
Institutionelle Liegenschaftsbesitzer wissen es:
Auch wenn man die Bewirtschaftung selbst ausgelagert hat, bleibt die Betreuung der Bewirtschafter im «courant normal» und in speziellen Situationen arbeitsintensiv. Kommt hinzu, dass Pensionskassen meistens diversifizierte Immobilienportfolios haben: reine Wohnliegenschaften, reine Gewerbeliegenschaften sowie Gebäude mit gemischter Nutzung. Alle drei Kategorien stellen jeweils spezifische Anforderungen an die Bewirtschaftung.
Eigene Organisation schlank halten
Es braucht Zeit und spezifisches Know-how, um sich den Fragestellungen und Anträgen der Bewirtschafter zu widmen. Die hierfür eingesetzten internen Ressourcen sind personalintensiv und gehen auf Kosten des eigentlichen Kerngeschäfts beziehungsweise Kernauftrags beim Immobilienmanagement für Pensionskassen. Es liegt daher auf der Hand, für die Koordination der Bewirtschafter einen externen Spezialisten beizuziehen, der sich sowohl in der Bewirtschaftung als auch im Facility Management gut auskennt beziehungsweise diese Klaviatur selbst aus langjähriger Erfahrung als Anbieter beherrscht. Denn auch Pensionskassen sind im Dienste ihrer Destinatäre angehalten, die eigene Organisation schlank zu halten. So kann sich die Pensionskasse mit einem relativ kleinen eigenen Immobilienteam auf übergeordnete Strategie-und Führungsaufgaben konzentrieren. Diese reichen von der langfristigen Vermietungs- und Mietzinspolitik über die Evaluation von Neubauprojekten bis zum Festlegen strategischer Kriterien für Immobilienzu- und Immobilienverkäufe.
Nicht zuletzt können sich die Verantwortlichen vermehrt der Zufriedenheit ihrer Schlüsselmieter widmen.
Erste Anlaufstelle im Netzwerk
Grössere Pensionskassen arbeiten bei der Bewirtschaftung ihres Immobilienportfolios vom Inkasso über den Betrieb und den Unterhalt bis zum Werterhalt in der Regel mit verschiedenen externen Partnern zusammen. Ein solches Netzwerk ist meist organisch gewachsen. Angestammten und neuen Partnern gegenüber wird der externe Koordinator erste Anlaufstelle. Ziel ist es, schweizweit bei allen Bewirtschaftern und Sublieferanten das 3-Säulen-Prinzip (Preis, Leistung und Termine) sicherzustellen und dies in einem detaillierten Reporting gegenüber der jeweiligen Pensionskasse zu dokumentieren. Ein externer Koordinator wie MIBAG ist somit direkter Ansprechpartner in allen Belangen der Bewirtschaftung und des technischen Immobilienmanagements, von wertvermehrenden Investitionen über den laufenden Unterhalt bis zur Mietzinspolitik und zur Vermarktung von Leerständen.
Garant für effizienten Mitteleinsatz
Sind einheitliche Vertragskonditionen und Leistungsprofile in allen Landesteilen etabliert, stehen sie als Garant für effizienten Mitteleinsatz. Das gilt für die Hauswartung ebenso wie für den Reparatur- und Unterhaltsservice.
Einheitliche Leistungsprofile schaffen Transparenz und sind die Grundlage, auf welcher MIBAG als externer Koordinator einen substanziellen Beitrag zur Optimierung der Betriebskosten und damit zu einer wiederkehrend verbesserten Rendite leisten kann. Ob Reinigung, Unterhalt, Hauswartung oder Serviceverträge:
Im koordinierten Einkauf auf der Basis periodischer regionaler oder überregionaler Ausschreibungen und Auftragsvergabe steckt ein grosses Potenzial für Skaleneffekte. MIBAG bereitet für die auftraggebende Pensionskasse die Entscheidungsgrundlagen vor, berät sie und ist bei der operativen Umsetzung der Entscheide für Kontrolle und Qualitätssicherung zuständig.
_
Roger Zanoli
Leiter Portfoliomanagement
MIBAG Property + Facility Management❯
Dienstag, 24. April 2007
Firmeneigene Liegenschaften: Was tun?
Immobilien sind bei Investoren stark gefragt. Dieser günstige Umstand kann für eine strategische Neupositionierung der firmeneigenen Immobilienportfolios genutzt werden.
Unternehmen mit grösseren firmeneigenen Immobilienbeständen sollten sich periodisch mit der Frage befassen, ob die im eigenen Immobilienbestand gebundenen Gelder für die Firma bzw. die Firmeneigentümer optimal eingesetzt sind oder ob nicht eine Auslagerung zumindest der nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften angezeigt wäre. Argumente für eine Liquidierung der in Immobilien gebundenen Finanzmittel können betriebswirtsschaftlicher Natur sein, wie z.B. vorhandene Projektopportunitäten mit überdurchschnittlichen Renditeerwartungen im Kerngeschäft oder fehlende Managementkapazitäten im Bereich Immobilien. Günstige Entwicklungen an den Immobilienmärkten selber können die Frage einer Auslagerung aber ebenfalls aktuell werden lassen. Gerade dieser zweite Punkt sollte die Firmen heute dazu bewegen, die Immobilien-strategie neu zu überdenken, denn die Voraussetzungen für Auslagerungen sind an den Immobilienmärkten momentan nahezu ideal. Einer hohen Investorennachfrage steht ein knappes Angebot gegenüber. Zudem befinden sich die Immobilienpreise dank dieser Übernachfrage sowie den moderaten Zinsen auf einem hohen Niveau.
Quelle: UBS outlook 2/2007
Unternehmen mit grösseren firmeneigenen Immobilienbeständen sollten sich periodisch mit der Frage befassen, ob die im eigenen Immobilienbestand gebundenen Gelder für die Firma bzw. die Firmeneigentümer optimal eingesetzt sind oder ob nicht eine Auslagerung zumindest der nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften angezeigt wäre. Argumente für eine Liquidierung der in Immobilien gebundenen Finanzmittel können betriebswirtsschaftlicher Natur sein, wie z.B. vorhandene Projektopportunitäten mit überdurchschnittlichen Renditeerwartungen im Kerngeschäft oder fehlende Managementkapazitäten im Bereich Immobilien. Günstige Entwicklungen an den Immobilienmärkten selber können die Frage einer Auslagerung aber ebenfalls aktuell werden lassen. Gerade dieser zweite Punkt sollte die Firmen heute dazu bewegen, die Immobilien-strategie neu zu überdenken, denn die Voraussetzungen für Auslagerungen sind an den Immobilienmärkten momentan nahezu ideal. Einer hohen Investorennachfrage steht ein knappes Angebot gegenüber. Zudem befinden sich die Immobilienpreise dank dieser Übernachfrage sowie den moderaten Zinsen auf einem hohen Niveau.
Quelle: UBS outlook 2/2007
Montag, 23. April 2007
Auftragsabwicklung im FM
Eine der wichtigsten Zielsetzungen des Facility Managements ist die Übernahme von Aufgaben im Bereich der Sekundärprozesse, damit der Auftraggeber sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.
Das Kerngeschäft wird auch als Primärprozess bezeichnet und umfasst Aktivitäten, die im direkten Zusammenhang mit der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen im Sinne des eigentlichen Unternehmenszwecks stehen. Die Aktivitäten des Kerngeschäfts machen den größten Teil der Wertschöpfung im Unternehmen aus. In diesem Bereich verfügt das Unternehmen über das relativ größte Know-how und kann die Produkte und Leistungen effizient erstellen. Das Kerngeschäft eines Spediteurs beispielsweise, ist das Transportieren von Gütern, nicht jedoch die Reparatur seiner Fahrzeuge.
Es ist in vielen Fällen sinnvoll, Leistungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, an externe Dienstleister abzugeben. Der Sekundärprozess beinhaltet alle Leistungen, die für eine reibungslose Abwicklung der Kerngeschäfts-Aktivitäten notwendig sind, aber nicht dem Kerngeschäft zuzuordnen sind.
Genau an dieser Stelle setzt Facility Management an. Es unterstützt die Mitarbeiter als Nutzer in dem Sinne, dass es verschiedene Aufgaben aus den kerngeschäftsfremden Bereichen übernimmt und somit den Mitarbeitern mehr Raum für die Abwicklung des eigentlichen Kerngeschäfts bietet und dieses sinnvoll unterstützt.
Der Kern des operativen Facility Management bildet der Auftragsabwicklungsprozess, der oft auch als FM-Prozess beschrieben wird. Mit der Auftragsannahme von geplanten und ungeplanten Maßnahmen beginnt die Prozesskette, die nach der Auftragsabwicklung mit der Rückmeldung der erbrachten Leistung endet.
Eine Auswertung der erbrachten Leistungen mündet in einem -> kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), um das FM nutzerspezifisch zu optimieren. Für einzelne Leistungen können dabei unterschiedliche Abläufe (Workflow´s) entstehen. Im Rahmen einer -> Potentialanalyse werden diese Prozesse genau untersucht, um so zu einem Optimum in bezug auf Planung, Organisation und Nutzung der Immobilie zu gelangen. In die Untersuchung werden neben Sekundärprozessen auch die Primärprozesse der Nutzer einbezogen, um den FM-Prozess individuell passend zu gestalten.
Um den Auftragsabwicklungsprozess optimal zu unterstützen, sollte ein -> CAFM-/-> IPS-System diesen abbilden können.
Das Kerngeschäft wird auch als Primärprozess bezeichnet und umfasst Aktivitäten, die im direkten Zusammenhang mit der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen im Sinne des eigentlichen Unternehmenszwecks stehen. Die Aktivitäten des Kerngeschäfts machen den größten Teil der Wertschöpfung im Unternehmen aus. In diesem Bereich verfügt das Unternehmen über das relativ größte Know-how und kann die Produkte und Leistungen effizient erstellen. Das Kerngeschäft eines Spediteurs beispielsweise, ist das Transportieren von Gütern, nicht jedoch die Reparatur seiner Fahrzeuge.
Es ist in vielen Fällen sinnvoll, Leistungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, an externe Dienstleister abzugeben. Der Sekundärprozess beinhaltet alle Leistungen, die für eine reibungslose Abwicklung der Kerngeschäfts-Aktivitäten notwendig sind, aber nicht dem Kerngeschäft zuzuordnen sind.
Genau an dieser Stelle setzt Facility Management an. Es unterstützt die Mitarbeiter als Nutzer in dem Sinne, dass es verschiedene Aufgaben aus den kerngeschäftsfremden Bereichen übernimmt und somit den Mitarbeitern mehr Raum für die Abwicklung des eigentlichen Kerngeschäfts bietet und dieses sinnvoll unterstützt.
Der Kern des operativen Facility Management bildet der Auftragsabwicklungsprozess, der oft auch als FM-Prozess beschrieben wird. Mit der Auftragsannahme von geplanten und ungeplanten Maßnahmen beginnt die Prozesskette, die nach der Auftragsabwicklung mit der Rückmeldung der erbrachten Leistung endet.
Eine Auswertung der erbrachten Leistungen mündet in einem -> kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), um das FM nutzerspezifisch zu optimieren. Für einzelne Leistungen können dabei unterschiedliche Abläufe (Workflow´s) entstehen. Im Rahmen einer -> Potentialanalyse werden diese Prozesse genau untersucht, um so zu einem Optimum in bezug auf Planung, Organisation und Nutzung der Immobilie zu gelangen. In die Untersuchung werden neben Sekundärprozessen auch die Primärprozesse der Nutzer einbezogen, um den FM-Prozess individuell passend zu gestalten.
Um den Auftragsabwicklungsprozess optimal zu unterstützen, sollte ein -> CAFM-/-> IPS-System diesen abbilden können.
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